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Runder Tisch mit Blockadeüberlebenden und jungen Menschen aus Deutschland und Russland

Am 30. Juni 2021 sprachen junge Menschen aus Deutschland und Russland bei unserem ersten Runden Tisch mit Blockadeüberlebenden, die am Projekt “Humanitäre Geste” teilgenommen haben. Hoffentlich werden diese Treffen zu einer guten Tradition unseres Projekts.

Am 30. Juni 2021 fand der erste Runde Tisch mit Blockadeüberlebenden und jungen Menschen aus Deutschland und Russland statt. Die Atmosphäre des Treffens war warm und komfortabel. Nachdem die Teilnehmenden sich bekannt gemacht und ihre Organisationen vorgestellt hatten, tauschten sie ihre Gedanken über das Projekt “Humanitäre Geste” und das Thema Erinnerungskultur aus. Ein wichtiger Aspekt war, dass nicht nur Vertreter/-innen von Blockadevereinen aus Sankt Petersburg, sondern auch Gäste aus Berlin dabei waren. Die Teilnehmenden des Runden Tisches waren:

Die Gäste des Runden Tisches sprachen darüber, wie in diesem Jahr die Gedenkveranstaltungen zum 80. Jahrestags des Beginns des Großen Vaterländischen Krieges abliefen. Herr Beresin berichtete beispielsweise über die Veranstaltungen in Berlin. Dort spielte um 4 Uhr morgens vor dem “Russischen Haus” ein Orchester. Im Gedenken an die 27 Millionen sowjetischen Kriegsopfer stiegen 27 weiße Ballons in den Himmel auf. An einigen Gedenkstätten wurden Kränze niedergelegt.

Valentina Dann vom Klub “Dialog” berichtete über die Präsentation der russischsprachigen Ausgabe des Buchs “Ich war hier …” von Karin Felix. Diese Publikation beschäftigt sich mit der Geschichte der russischen Aufschriften am Reichstagsgebäude. Felix untersuchte die Schicksale derer, die diese Aufschriften hinterlassen hatten, und interviewte ihre Verwandten. Auf Deutsch erschien das Buch bereits im Jahr 2019. Jetzt hat auch das russischsprachige Publikum die Möglichkeit, das Werk zu lesen.

Alle Gäste des Runden Tisches unterstrichen den positiven Effekt solcher Treffen. Kommunikation wird immer ein wichtiges Bindeglied zwischen den Generationen sowie Vertreter/-innen verschiedener Länder sein. Alexander Leonidowitsch Jofa wies darauf hin, dass es nicht wichtig ist, wo die Menschen leben – die Hauptsache ist, dass sie ein warmes und freundschaftliches Verhältnis sowie die Liebe zueinander wahren. 

Die Aufzeichnung des Treffens (auf Russisch bzw. Deutsch mit Untertiteln) erscheint bereits im Herbst auf unserem YouTube-Kanal.

Wir hoffen sehr, dass diese Treffen zu einer guten Tradition des Projekts “Humanitäre Geste” werden – einer wahren “Brücke” zwischen den Generationen.