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Literarischer Übersetzungswettbewerb “Erinnerung an die Blockade”

Literarischer Übersetzungswettbewerb “Erinnerung an die Blockade”

Am 16. Mai 2020 wäre die sowjetische Dichterin Olga Bergholz, die “Muse des belagerten Leningrad”, 110 Jahre alt geworden. In der Blockadezeit arbeitete Bergholz beim Rundfunk. Ihre Gedichte und ihre Stimme gaben den Bewohnern der belagerten Stadt Kraft und die Hoffnung auf einen baldigen Sieg. Bergholz` Feder entflossen auch die folgenden ewigen Zeilen, die in eine Stele auf dem Piskarjowskoje-Gedenkfriedhof eingemeißelt sind: “Niemand ist vergessen, nichts ist vergessen.”

Anlässlich dieses wichtigen Datums ruft das Projektteam der Humanitären Geste den Literaturwettbewerb “Erinnerung an die Blockade” ins Leben. Wir rufen alle Interessierten dazu auf, eines der folgenden Gedichte ins Deutsche zu übersetzen:

1) “Die Blockadeschwalbe” von O. Bergholz

2) “Alles wird” von J. Wetschtomowa

3) “Den Leningrader Kindern” von K. Tschukowski

Die Blockadeschwalbe findet sich auch in unserem Logo. Zu jener Zeit existierte eine Marke mit der Aufschrift “Warte auf Briefe”. Auf eben dieser Marke war eine Schwalbe als Symbol für gute Nachrichten abgebildet,

Für den Wettbewerb haben wir außerdem Gedichte von Jelena Wetschtomowa und Kornei Tschukowski ausgewählt.

Jelena Wetschtomowa war eine sowjetische Dichterin und Kollegin von Olga Bergholz. Gemeinsam mit ihrem Sohn verbrachte sie die gesamte Zeit der Belagerung in der Stadt.

Das dritte Gedicht stammt von Kornei Tschukowski, einem Übersetzer, Dichter und Schriftsteller. Er wurde in Petersburg geboren, während des Krieges aber nach Taschkent evakuiert. In erster Linie ist Tschukowski als Autor von Kinderbüchern bekannt, aber er war auch Literaturkritiker und ein herausragender Übersetzer. Dank ihm gibt es russische Übersetzungen der Werke von O. Henry, Mark Twain, Rudyard Kipling und vielen anderen.

An diesem Wettbewerb können alle Interessierten unabhängig von Alter und Wohnort teilnehmen. Die fertigen Übersetzungen sind als PDF-Dateien an die E-Mail-Adresse ekultur@drb-ja.com zu senden und müssen folgende Informationen enthalten: Name, Vorname, Wohnort (Stadt und Land), Alter, Tätigkeitsbereich, E-Mail-Adresse. Machen Sie sich bitte im Voraus mit den Wettbewerbsbestimmungen bekannt.

Einsendungen nehmen wir vom 18. April bis zum 28. Mai 2020 entgegen.

Der Wettbewerb sieht drei Gewinner (entsprechend der Anzahl der Gedichte) vor. Die Gewinner erhalten Preise, ihre Arbeiten werden auf der Projektwebsite der Humanitären Geste (https://drb-ja.com) und in deren Gruppen in den sozialen Netzwerken Facebook und Instagram veröffentlicht. Alle Teilnehmer erhalten ein Teilnahmezertifikat. Wir wünschen viel Erfolg und Inspiration!