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Freiwilligenprogramm im Frühjahr 2021: Start der Bewerbungsphase

Freiwilligenprogramm im Frühjahr 2021: Start der Bewerbungsphase

Wegen der Reisebeschränkungen fand das Freiwilligenprogramm im Herbst 2020 im Online-Format statt. Der Erfolg dieses Programms hat gezeigt, dass das Online-Format zahlreiche Vorteile gegenüber Offline-Programmen hat und für die Freiwilligen viele neue Möglichkeiten bietet. Deshalb starten wir das Frühlings-Freiwilligenprogramm 2021 online und laden junge Menschen aus Deutschland und Russland ein, sich uns anzuschließen!

Zeitraum des Programms: 01.03.2021 – 31.05.2021
Die Bewerbungsfrist endet am 01.02.2021


Das Programm dauert drei Monate (10-12 Stunden pro Woche) und besteht aus drei Modulen:


1. Das Programm des ersten Monats beginnt mit den Auftaktveranstaltungen im Online-Format.

Zusätzlich finden Präsenzveranstaltungen in Berlin (für die deutschen Teilnehmenden; in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Russischen Museum in Berlin-Karlshorst) und Sankt Petersburg (für die russischen Freiwilligen) statt. Im Anschluss lernen die Teilnehmer*innen einander während der Teamstunden kennen und besuchen gemeinsam Seminare zur Geschichte der Leningrader Blockade, Führungen durch die Stadt und Museen (jeweils mit Simultanübersetzung) sowie Workshops zur interkulturellen Kommunikation.

2. Im zweiten Monat vertiefen die Freiwilligen ihr Wissen durch Diskussionen und Treffen mit geladenen Expert*innen und Historiker*innen.

Im Rahmen eines Theaterworkshops haben sie die Möglichkeit, Erinnerungen und Tagebücher von Zeitzeugen neu zu erleben. In der Mitte des Monats findet ein Vorbereitungsseminar zum Umgang mit Senior*innen sowie zur Arbeit mit Zeitzeugen statt. Danach beginnen die Zeitzeugen-Treffen in Kleingruppen, die von den Teilnehmer*innen mitbestimmt werden.

3. Im dritten Monat findet die Projektphase statt.

Nach vorbereitenden Workshops werden Kleingruppen gebildet, die an eigenen Projekten arbeiten (eventuell auch in Zusammenarbeit mit den Blockadeüberlebenden): Artikeln, Veranstaltungen, Videos, Interviews, Ausstellungen o.ä. Die Ergebnisse werden dann einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Diese Projekte dienen dazu, die Erinnerungen der Zeitzeugen, die dadurch bei den Freiwilligen ausgelösten Emotionen sowie die während des Freiwilligendienstes gezogenen Schlussfolgerungen für das eigene Leben kreativ zu verarbeiten. Zudem verfolgt die Projektarbeit der Freiwilligen das Ziel, die Verbreitung von Informationen über die Leningrader Blockade in Deutschland zu fördern, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Wichtigkeit des internationalen und generationenübergreifenden Dialogs zu lenken sowie junge Menschen für die Erinnerungskultur und Geschichte zu sensibilisieren.

Das Programm findet im Online-Format über Zoom statt. In Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie können Offline-Treffen und Museumsbesuche in Deutschland organisiert werden, wobei alle Kosten übernommen werden.

Zusätzlich werden Russischkurse auf drei Niveaustufen und Deutschkurse (für Fortgeschrittene) im Umfang von mind. 60 UE sowie ein Tandemprogramm angeboten.   

Die Teilnahme am Freiwilligenprogramm sowie dem Russisch- oder Deutschkurs ist kostenlos. Die Teilnehmenden erhalten ein monatliches Taschengeld in Höhe von 100 Euro.

Die Zahl der Teilnehmer*innen aus Deutschland und Russland ist auf jeweils 12 Personen begrenzt.

Es ist absolut nicht kompliziert, am Programm teilzunehmen. Schick einfach bis zum 1. Februar 2021 deine Bewerbung auf Deutsch an praktikum@drb-ja.com. Anschließend erhältst du eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Bei erfolgreichem Verlauf des Gesprächs wirst du zum Teil unseres Teams!

Falls du Fragen haben solltest, wende dich an die Projektkoordinatorin Anna Ussowa (praktikum@drb-ja.com). 

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Bis bald bei der Eröffnung des Online-Freiwilligenprogramms der “Humanitären Geste” am 1. März 2021!